Johanniskraut

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Johanniskraut, Hypericum perforatum, Teekraut, Räucherkraut, Ölansätze usw. Das Lichtkraut, für lichte Gedanken und dunklen Tagen. Die Bllüten für Ölansätze, Tee´s und zum Räuchern. Die Pflanze wächst auf feuchten Wiesen, an Wald- und Wegrändern und an Ufergebüschen. Sie ist in ganz Europa verbreitet. Giftstoffe, Wirkung und Symptome: Johanniskraut enthält unter anderem Hypericin, Hyperosid, ätherisches Öl, Gerbstoffe. Für den Menschen ist die Pflanze ungiftig. Tiergiftig: Der Wirkstoff Hypericin bewirkt bei hellen Tieren, wie Pferden, Rindern, Kühen und Schafen, die anschließend dem Licht ausgesetzt sind, entzündliche Rötung der Haut, der Lider und der Nüstern und Geschwüre. Dies nennt man Photosensibilisierung. Auch die Lippen können anschwellen. Weitere Vergiftungssymptome sind Unruhe, Appetitlosigkeit, die Tiere taumeln auch und manchmal leiden sie unter Krämpfen. Bei schwerer Vergiftung sind Todesfälle möglich. Eine Vergiftung für helle Meerschweinchen, Ratten und Mäuse ist möglich. In Tierversuchen wurde einer Ratte 1 mg reines Hypericin gespritzt, nach 2 Stunden Sonnenbestrahlung starb das Tier. Heilwirkung und Medizinische Anwendung: Johanniskraut gilt als pflanzliches Anti-Depressivum. Es wirkt stimmungsaufhellend und beruhigend und wird gerne in den Wechseljahren eingesetzt Auch Bettnässen kann man mit der Pflanze behandeln. Johanniskrautöl wirkt gut bei Rheuma und Hexenschuß, fördert die Wundheilung, wirkt schmerzlindernd bei Verstauchungen, bei Blutergüssen und Gürtelrose. Man nutzt die Pflanze weiterhin bei Schlaflosigkeit und Menstruationsbeschwerden. Bei Tee- oder Ölkuren sollte pralles Sonnenlicht gemieden werden.
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